Die selbsttätige einphasige Freischaltstelle ist ein automatischer Schalter, der verwendet wird, um dezentrale Stromerzeugungsanlagen sicher mit dem öffentlichen Stromnetz zu verbinden.
Die Freischaltstelle StecaGrid ENS26 ist als eigenständiges Gerät zur Überwachung von einphasig einspeisenden Anlagen konzipiert. Sie verhindert bei Ausfall oder Abschalten des öffentlichen Stromnetzes eine unkontrollierte Inselbildung.
Die StecaGrid ENS26 entspricht der DIN VDE 0126-1-1 und ist bis 5,75 kW Einspeiseleistung als Ersatz für eine manuelle Trennvorrichtung zugelassen.
Die automatische Freischaltstelle StecaGrid ENS26 überwacht ständig
- Über- und Unterspannung
- Frequenzabweichung
- Impedanzsprünge
des öffentlichen Stromnetzes.
Bei Netzstörungen wird die StecaGrid ENS26 die Stromeinspeisung in das Netz sicher unterbrechen und eine Inselbildung verhindern.
Die Abschaltung von L und N erfolgt durch je zwei Relais. Jedes Relais ist für einen maximalen Schaltstrom von 25 A spezifiziert.
Der Kontaktabstand in den Relais entspricht der Überspannungskategorie 2 bei 250 V AC.
Die Sicherheitsfunktionen werden durch ein 2-kanaliges System ausgeführt, wobei sich beide Kanäle gegenseitig in der Funktion überwachen. Die Kanäle trennen im Fehlerfall unabhängig voneinander.
Die Kanäle überwachen sich gegenseitig, um die Fehlersicherheit (siehe Einfehlersicherheit gemäß DIN VDE 0126) zu erhöhen.